Kenya-Safari

JAMBO!

Nach einem siebenstündigen Flug mit der Swiss ab Zürich wurden wir am Flughafen in Nairobi von unserem Driver ins Hotel chauffiert. In Nairobi gibt es sehr viel Verkehr was das Fahren erheblich erschwert, es war aber trotzdem ein interessantes Erlebnis mit den vielen Strassenverkäufern und dem hektischen Fahrverhalten der Einheimischen. Es ist abzuraten das Hotel alleine zu verlassen, da Nairobi eine hohe Kriminalitätsrate hat.

Weiter gegangen ist es mit einer langen Autofahrt auf unpräparierten Strassen zum Amboseli Nationalpark, was sehr amüsant war. Im Porini Camp haben wir das erste Mal im Zelt übernachtet. Da es im Amboseli NP kaum regnet war es sehr trocken und staubig. Von der kleinsten Gazellenart bis zu den Nilpferden oder Elefanten kann man praktisch alle Tiere sehen. Der Amboseli NP ist besonders bekannt für den Kilimanjaro, welcher meistens am Horizont zu sehen ist. Das Besondere am Porini Camp ist, dass es von den Massais (Nomadenvolk aus Kenya) bewohnt wird, welche dort auch Touristen bedienen und für die Sicherheit sorgen. Diese können zwar kaum Englisch, aber dennoch ist viel über sie und ihre Kultur zu erfahren. Wir durften sogar ein Massai-Dorf besichtigen. Ein kleiner Nachteil ist jedoch die 1.5h Fahrt zum Nationalpark.

Nach zwei Tagen sind wir zum Lake Naivasha gefahren, wo wir bevor wir ins Hotel gingen noch auf den See hinausfuhren. Der Lake Naivasha ist sehr schön, wir haben jedoch nicht so viel gesehen, aber nur weil wir auf der falschen Seite des Sees waren. Die Flusspferde waren sehr nah, die Pelikane und Flamingos haben wir nur von Weitem gesehen. Die gewaltige Menge an Flamingos auf dem Wasser war fantastisch. Die folgende Nacht haben wir in der Chui Lodge verbracht. Diese Lodge ist wunderschön, im Garten kann man sogar die Warzenschweine beim Fressen beobachten. Wenn man ein wenig Glück hat ist es sogar möglich, dass manan der Wasserstelle ein Rhinozeros entdeckt.

Nach einer kurzen Fahrt zu einem kleinen Flughafen sind wir in den Massai Mara Nationalpark geflogen. Vom Flugzeug aus haben wir den Massai-River gesehen. Die folgenden zwei Nächte haben wir im Little Governors Camp verbracht. Der Massai Mara NP ist grandios, man findet dort alle Tiere. Es ist sogar möglich, Leoparden zu sehen. Wegen dem Fluss ist es nicht ganz so trocken und in dieser Region regnet es während der Regenzeit auch häufiger.

Ein guter Guide bringt einen 5 - 10m nahe an fressende Löwen, spielende Hyänen, springende Gazellen und elegante Geparden heran. Im Massai Mara NP hat es ca. 500 Löwen, 50 Geparden und eine überwältigende Anzahl weiterer Tiere.

Nach der Safari haben wir uns noch vier Tage am Strand von Malindi, im Hotel Dream of Africa, erholt. Die Hotelanlage und das Essen waren super. Tagsüber relaxten wir am Strand, spielten Wasserball und genossen unsere letzten Tage.

Nach der Safari haben wir uns noch vier Tage am Strand von Malindi, im Hotel Dream of Africa, erholt. Die Hotelanlage und das Essen waren super. Tagsüber relaxten wir am Strand, spielten Wasserball und genossen unsere letzten Tage.

Kenya ist ein wunderschönes Land, wir haben tolle Erfahrungen gemacht. Es ist jedoch zu empfehlen, im Inland mit dem Flugzeug zu reisen, da die Strassen schlecht und nur mühsam zu passieren sind. Tiere und Landschaft kann man auch in den Nationalparks geniessen - hakuna matata!