Kenya-Tanzania-Safari

Vom 01.04.09 bis am 11.04.09

JAMBO!

Nach einem 7-stündigen Flug von Zürich nach Nairobi wurden wir von unserem Guide am Flughafen abgeholt. Jackson fuhr uns zum ersten Hotel «Fairmont the Norfolk». Dieses liegt mitten in Nairobi und ist leicht zu finden. Nach der ersten Nacht ging es früh morgens los in Richtung Lake Nakuru, welcher wegen der vielen Flamingos, die sich im salzigen Nakuru- See bestens ernähren können sehr berühmt ist.

Nach gut 5 Stunden im Auto bei sonnigen 35°C waren wir froh, als wir eine kleine Pause einlegen konnten. Nach weiteren 2 Stunden erreichten wir endlich den Lake Nakuru. Gleich nach dem Eingangstor startete der „Game Drive“, die Pirschfahrt durch den Park. Die Überraschung war perfekt, als wir schon nach 5 Minuten die erste Nashornfamilie entdeckten. Die Natur um den salzhaltigen See ist sehr grün. Man begegnet vielen Tieren, vor allem Affen, Wasserbüffeln, Flusspferden und Flamingos.

Nach dem spannenden «Game Drive» fuhren wir zu unserer Lodge «The Sarova Lion Hill». Nach einem Essen vom Buffet gingen wir müde in unsere Betten, wohlwissend, dass es am nächsten Morgen wieder früh los gehen wird.
 
Der Massai Mara Nationalpark war unsere nächste Station. Aber zuerst stand uns eine weitere lange Autofahrt bevor. Unterwegs fuhren wir durch verschiedenste Dörfer. Trotz Armut und viel Dreck sieht man, wie glücklich die meisten Einwohner der Dörfer sind.

Die Landschaft veränderte sich stark als wir uns dem Mara-River näherten. - warum?  Im «Olonana Camp», unserem Hotel für die nächsten 2 Nächte, nahmen wir ein erfrischendes Getränk zu uns und beobachteten die Flusspferde im Mara-River vor uns.
 
Der Massai Mara Nationalpark ist der bekannteste Park in Kenia und das nicht ohne Grund. Das Gebiet wird vom Mara- River durchzogen. An dessen Ufer ist es grün und viele verschiedene Tiere finden dort ihre Futterquellen.
Kein anderer Park in Kenia hat so viele Tiere wie der Massai Mara. Mit etwas Glück kann man jedes Tier der „Big Five“ sehen: Löwe, Leopard, Wasserbüffel, Elefant und Nashorn.

Die «Game Drives» waren immer wieder ein Abenteuer. Wir sahen viele Tiere in verschiedenen Umgebungen und Situationen.
 
Am nächsten Morgen mussten wir um 4:00 Uhr aufstehen, denn eine Heissluftballonfahrt stand bevor. Doch die kurze Nacht hatte sich wirklich gelohnt. Die Aussicht von oben auf den Massai Mara Nationalpark und auf all die Tiere, die im Morgengrauen in Richtung Fluss unterwegs sind, war unbeschreiblich. Nach der Ballonfahrt nahmen wir noch irgendwo im Nirgendwo ein Champagner-Frühstück zu uns und dann ging es weiter in Richtung Tansania.

Es ist ein Abenteuer für sich, wenn man in Kenia an der Grenze ein Visum für Tansania einholen muss.  Warum? Danach stand uns eine sehr turbulente Bergfahrt bevor. Dann aber, erreichten wir einen der grössten Nationalparks Afrikas, die Serengeti.
 
Die beiden Nächte verbrachten wir im «Kirawira Camp». Dies ist ein gepflegtes Zelt-Camp mitten im Nationalpark, mit einer wunderbaren Aussicht und guter Küche. Man müsste um einiges länger als drei Tage in der Serengeti sein, um wirklich alles zu sehen. Doch auch in diesen drei Tagen sahen wir Afrika pur: Die extreme Weite des Parks, die Steppe, die Tiere – alles war sehr berührend!
Besonders eindrücklich war es, die «Migration» zu beobachten. Jedes Jahr ziehen zwei Millionen Gnus und Zebras in Richtung Mara-River, wo sie sich während der Trockenzeit weiter ernähren können. Im Januar ziehen sie sich dann wieder zurück.
 

Unser nächster Nationalpark liegt relativ nah, der «Ngorongoro Nationalpark». Dies ist ein eher kleiner Park, der mitten in einem Krater liegt. Trotzdem kann man fast alle Tiere sehen. Nur die Giraffen, die wegen ihrer langen Beine gar nicht in den Krater hinein kommen, sind vergebens zu suchen.
 
Wir verbrachten 2 Nächte im «Manor House», ein sehr britisches und elegantes Hotel mitten in einer Kaffeeplantage. Der einzige Nachteil daran ist, dass man ca. zwei Stunden Fahrt auf sich nehmen muss, um in den
«Ngorongoro Park» zu gelangen.

Nach einem schönen «Game Drive» im Krater, machten wir uns auf zur letzten Station, dem «Lake Manyara Nationalpark».
Dieser See liegt am berühmten «Riff Valley», ein sehr fruchtbares und grünes Tal. Auch hier tummeln sich verschiedene Tierarten, vor allem seltene Vogelarten.
Der «Game Drive» zog sich friedlich durch den ganzen Tag am See entlang. Danach ruhten wir uns in der «Beyond Tree Lodge» aus. Dieses spezielle Hotel steht im Wald und ist wie ein Baumhaus gebaut.
Nach der letzten Nacht im Busch voller Geräusche durch Buschbabys und vieler anderen Tiere, mussten wir leider die Koffer packen und Richtung Flughafen fahren.

Es war eine spannende, abwechslungsreiche und eindrückliche Reise, die ich nie vergessen werde.