Myanmar 2018

Leslie Bernath's Reise nach Myanmar

Chinlone, der Mount Popa und etliche eindrückliche Pagoden waren nur einige der vielen Highlights auf meiner ersten Reise durch Myanmar, dem ehemaligen Burma. Sehr gerne möchte ich Ihnen dieses spannende Land, die Freundlichkeit und den Charme der Burmesen näher bringen.

Von A nach B mit dem Circular Train

Als Einheimischer fühlt man sich, wenn man mit dem "Circular Train" fährt. Mit diesem öffentlichen Verkehrsmittel kann man sich sehr gut in Yangon fortbewegen. So sieht man bereits am ersten Tag die wunderschöne Natur und die Reisfelder an sich vorbeiziehen. Langsam bahnen sich die Wagons ihren Weg durch die dicht besiedelte Stadt und durch diverse Stationen.

Märkte und Pagoden

Für mich immer ein besonderes Erlebnis sind die Märkte mit den Spezialitäten des Landes.
Echtes Myanmar-Feeling erhält man von den zwei authentischen Märkten Thein Gyee Zay und Scott’s Market. Ob Gemüse, Obst, Gewürze oder einfach ein spezielles Souvenir; es findet sich dort alles.

Ein Muss ist der Besuch der Schwedagon-Pagode in Yangon, ein echtes Heiligtum des Landes. Sollten Sie das Glück haben, die Einheimischen bei Ihren Zeremonien beobachten zu können oder lediglich den buddhistischen Gesängen zu horchen, ist dies ein besonderes Erlebnis.
Für ein spezielles Ambiente sorgen tausende von Öl-Lampen, welche man abends vor Ort anzünden kann.

aktiv den Tag gestalten

Darf es auch mal etwas anderes sein? Eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Transportmitteln war es, die grossartige Landschaft in Bagan und die Stadt der tausend Tempel, mit dem Fahrrad zu erkunden. Aufgrund der flachen Landschaft waren es optimale Bedingungen, daher lohnt es sich für Gross und Klein. Mit einem Zwischenstopp in einem lokalen Restaurant und einer traditionellen Vorführung eines Marionetten-Spiels lässt sich der Ausflug optimal kombinieren.

Genauso empfehlen würde ich Ihnen die imposante Pferde-Kutschenfahrt in den Sonnenuntergang.
Zum Abschluss den Abend auf einer Flussfahrt auf dem Irrawaddy ausklingen lassen und der Tag war perfekt.

Mount Popa

Dieser heilige Berg mit einer Pagode auf der Spitze liegt im Herzen des Landes und sorgt für einen unvergesslichen Anblick. Der Mount Popa ist ein erloschener Vulkan, welcher die Geisterwelt beheimaten soll. Es warten 777 Stufen und ein paar hungrige Bergaffen auf einen. Wenn man jedoch diese Hürden schafft, wird man mit einer fabelhaften Aussicht belohnt.

Thanaka

Mit dieser speziellen Gesichtsbemalung der Burmesen werden Sie tagtäglich konfrontiert. In Myanmar gilt es bei den Frauen als Schönheitsideal, wie bei uns das auftragen von Make-up.
Selbstverständlich kann man sich so auch viel besser vor der starken Sonnenbestrahlung schützen, denn die feine gelblich-weisse Paste ist aus Baumrinde hergestellt.

Chinlone

Es ging sportlich weiter auf unserer nächsten Entdeckung und zwar mit der traditionellen Sportart in Myanmar. Eine Kombination aus Ballsport und Tanz wurde uns in einer bemerkenswerten Performance vorgetragen. Ein Teamsport ohne Gegnerteam.

Hoteltipps

Belmond Governor's Residence****+
Die ehemalige Kolonialvilla aus Teakholz, deren Ursprung auf das Jahr 1920 zurückreicht, ist eines der originellsten Hotels im Land. Es gehört zur Belmond Gruppe und befindet sich im ursprünglichen Botschaftsviertel, umgeben von einer schönen, gepflegten Gartenanlage mit Lotusteichen.
Wir haben hier ganz bestimmt das beste Abendessen auf der ganzen Reise genossen.

Popa Garden Resort***+
Neu eröffnetes Resort mit sensationeller Aussicht zum Mount Popa. Das Popa Garden Resort ist von einem schönen Garten umgeben und verfügt über einen Swimmingpool sowie das «Serenity» Spa. Im «Sandague» Restaurant werden asiatische und europäische Gerichte serviert.

Eine Reise nach Myanmar lohnt sich allemal. Die Herzlichkeit der Burmesen hat mich berührt und die Kultur der Mönche und Nonnen, welche wir näher kennenlernen durften, begeistert.
Neben den vielen Pagoden und den heiligen Bergen gibt es noch etliche Etappenziele, wie die weltweit älteste Teakholz-Brücke, welche das Land grandios abrunden.

sämtliche tollen Bilder der Reise sind von Rémy Steiner Photography for tourasia.