USA

Welcome to America

Nicht nur ein Ozean trennt die alte von der neuen Welt, nicht nur die Steckdose unterscheidet sich von der europäischen – die ganze Lebenshaltung ist von der unseren so verschieden, wie die Haltung gegenüber Arbeit und Vergnügen, gegenüber Natur und Kultur, gegenüber Reiselust und Sesshaftigkeit, gegenüber den Einheimischen und Fremden.

Amerika ist anders - in Sprache und Sitte. Und wenn auch wir viel vom Kontinent übernommen haben: Wenn wir glauben, unser Alltag sei schon durch und durch «amerikanisiert» ist Amerika noch viel amerikanischer.

Amerika unterscheidet sich auch dadurch, dass die Nation aus Dutzenden von Staaten zusammengesetzt ist. Nichts gibt es im Schmelztiegel Amerika, was es nicht gibt. Und niemand, auch der blutigste Amerika-Anfänger, braucht sich je zu schämen, etwas «falsch» gemacht zu haben. Es kommen so viele Menschen aus allen Erdteilen zusammen, dass alles richtig ist. Hier leben so viele Bräuche und Traditionen zusammen, dass der Amerikaner oft viel toleranter ist als so mancher Europäer. Ausserdem sind sie kommunikationsfreudiger und aufgeschlossener. Alle sprechen mit allen, ohne Floskeln und sie nennen sich beim Vornamen. Niemand scheut sich, zu fragen. Auch Sie nicht. Amerika ist, im Gegensatz zum Filmklischee, kein Land der Hast und überreizten Nervosität (mit Ausnahme einiger Grossstädte), sondern der Gemächlichkeit und Gelassenheit. Nehmen Sie sich darum viel Zeit in Amerika, vorallem beim Autofahren.

Einige Tipps und Tricks und eine gute Reise und schöne Ferien in Amerika.

Mietwagen
Wenn Sie Ihren Mietwagen am Flughafen gebucht haben, befindet sich in den meisten Fällen am Flughafen ein Schalter der Vermieterfirma, von wo aus Sie zur eigentlichen Station etwas ausserhalb des Flughafens gebracht werden.

Sollte unterwegs irgendetwas mit Ihrem Mietwagen passieren, z.B. eine notwendige Reparatur oder eine Panne, kontaktieren Sie unbedingt die Vermieterfirma, bevor Sie weitere Schritte unternehmen.

Geschwindigkeiten
Die Zahl auf Ihrem Tacho bedeutet Meilen pro Stunde, also fahren Sie nicht 120. Auf der Autobahn sind 55 Meilen erlaubt und innerorts können Sie sich jeweils an den Tafeln orientieren (Normalfall: 35 mph).

Geld
Mit einem «Mix» an Zahlungsmitteln sind Sie gut bedient, d.h. eine Kreditkarte, Traveller’s Cheques und auch Bargeld.

Vorsicht, die Dollarnoten haben alle dieselbe Farbe und Grösse! Im Umlauf sind die folgenden Scheine: 10, 20, 50, 100. Das Kleingeld besteht aus Cents (1 Dollar = 100 Cents), aus Quarters (25 Cents), Dimes (10 Cents), Nickels (5 Cents) und einzelne Cents.

Masse
Natürlich unterscheiden sich auch die amerikanischen Masse von den unsrigen.

1 Meile 01,6 km
1 Yard 91,4 cm
1 Fuss 30.48 cm
1 Inch 2,5 cm
1 Unze 28,35 Gramm
1 Gallone 3.785 Liter
1 Quart 0.95 Liter
1 Pint 0,47 Liter

Gebühren
«Toll» nennt man die Autobahngebühr, die Sie auf verschiedenen Highways, Freeways, etc. zu bezahlen haben. Die gebührenpflichtigen Autobahnen sind vor der Einfahrt gekennzeichnet, im Wagen ist also etwas Kleingeld bereitzuhalten.

Trinkgelder
Im Reisebudget einberechnen, denn Trinkgelder, sogenannte «Tips» sind in den USA üblich und viele Angestellte der Dienstleistungsbetriebe erhalten miserable oder gar keine Löhne und sind auf Trinkgelder angewiesen. Als Faustregel gilt: zwischen 15 % und 20 %, wobei als allerunterste Grenze 50 Cents gegeben werden sollte. Geniessen Sie den guten Service in den USA und belohnen Sie die Kellnerin, den Barkeeper oder den Taxifahrer auf diese Weise.

Den «Tip» direkt auf dem Kreditkartenbeleg in der extra dafür vorgesehenen Sparte einzutragen und mit diesem gerade auf die nächste «runde» Zahl aufzurechnen. Ein besonderes Lächeln werden Sie von der Kellnerin erhalten, wenn Sie dann auch gleich den Totalbetrag eintragen.

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