Kultur und Sehenswürdigkeiten

Budaer Burg

Die Budaer Burg und das gesamte Burgviertel sind die berühmtesten und von Touristen meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Budapest. Der königliche Palast ist ein Symbol für das Land; es war der Schauplatz für Schlachte und Kriege ab dem 13. Jahrhundert. Im Burgviertel finden die Besucher drei Kirchen – unter ihnen die Matthias-Kirche auf dem Dreifaltigkeitplatz oder die Krönungskirche in der Budaer Burg, ein Denkmal mit langer Geschichte, eine der schönsten und berühmtesten katholischen Kirchen von Budapest

Széchenyi Kettenbrücke

Es ist die erste Denkmal-Brücke der Hauptstadt, im Hintergrund mit der Budaer Burg ist es ein wunderbarer Anblick, der bereits viele Touristen nach Budapest lockte. Die Zerstörungen des Weltkrieges überlebte auch diese Donau-Brücke nicht, im Jahre 1949, zum 100. Jahrestag der Erstellung wurde sie neu aufgebaut. Auf den Tunnel der Budaer Seite kann man auch zu Fuß hinaufgehen, von hier hat man dann ein ausgezeichnetes Panorama auf die Donau.

Parlament

Die Länge vom aus 691 Räumen bestehenden Gebäude ist 268 m, die Höhe seiner Kuppel beträgt 96 m. Seit 2000 sind die Krönungsjuwelen Ungarns im Parlament zu sehen: die Krone von St. Stephan, der Zepter, der Reichsapfel und das Schwert aus der Renaissancezeit.

Heldenplatz

Die drei wichtigsten Elemente des riesigen Geländes ist die im Jahre 1896 gebaute Kunsthalle, das im Dezember 1906 übergegebene Museum für Schöne Künste und das die beiden visuell verbindende Millenniumsdenkmal, in dessen Mitte der Erzengel Gabriel auf der 36 Meter hohen Säule in seinen Händen die Heilige Ungarische Krone und das apostolische Doppelkreuz hält. Das Denkmal wurde im eklektischen Stil und in Form eines Halbkreisbogens gebaut. In der linken und rechten Säulenhalle stehen die Statuen von jeweils sieben namhaften Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte.

St.-Stephans-Basilika

Die Basilika vom Heiligen Stephan ist eines der bedeutendsten kirchlichen Gebäude Ungarns, eine der größten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Es ist der wichtigste Ort des Kultes vom Heiligen Stephan. Hier wird die mumifizierte, unversehrt erhaltene rechte Hand des Namensgebers der Basilika, des den Staat gründenden Königs, Heiligen Stephan I., die sog. Heilige Rechte, aufbewahrt.

Andrássy Strasse

Die Andrássy Strasse ist mit 2310 Meter die längste Radialstraße mit einheitlicher Architektur in Budapest, die die Innenstadt mit dem Stadtwäldchen verbindet. Die Andrássy Strasse wurde mit der darunter fahrenden Millenniums-U-Bahn und dem am Ende liegenden Heldenplatz im Jahre 2002 Teil des Weltkulturerbes. Die schönsten eklektischen Gebäude von Budapest sind an dieser Strasse mit zahlreichen Mietshäusern mit wunderbaren Innenraum und Springbrunnen und mit dem nach den Plänen von Miklós Ybl gebauten Opernhaus zu sehen.

Heilbäder

Die Stadt erhielt 1934 offiziell den Titel Badestadt, aber bereits die alten Römer genossen die Schätze der natürlichen Heißwasserquellen. Täglich fließen 70 Millionen Liter Heilwasser aus den bisher entdeckten 118 natürlichen Quellen an die Oberfläche mit einer Temperatur zwischen 21 und 78 Grad Celsius. 10 von 15 Heilbädern von Budapest sind ganzjährig geöffnet. Die Besucher können das Wasser mit Heilwirkung aus zahlreichen Trinkbrunnen von Budapest kosten.

Synagogue Dohány utca

Der weltweit zweitgrößte und – zusammen mit der Synagoge in Amsterdam – der größte jüdische Tempel. Die Synagoge wurde im romantischen Stil zwischen 1854 und 1859 mit der Mitwirkung von Frigyes Feszl nach den Plänen von Ludwig Förster gebaut.