Allgemeine Informationen

Lage

Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 105,4 Quadratkilometern. Das entspricht weniger als zwölf Prozent der Fläche Berlins. Die Metropolregion erstreckt sich über eine Bodenfläche von 14.518 Quadratkilometern. Das entspricht etwa der Fläche Schleswig-Holsteins. Die Stadt liegt im Zentrum des Pariser Beckens durchschnittlich 65 Meter über dem Meeresspiegel. Die Seine tritt, je nach Wasserstand, mit einer Höhe von 25 Metern über dem Meeresspiegel aus der Stadt aus. Paris ist umgeben von den beiden großen Stadtwäldern, die der Bevölkerung als Naherholungsgebiete dienen.

Klima

Da Paris vor dem Besucheransturm zur Hauptsaison fast "in die Knie geht" unternimmt z.B. das französische Fremdenverkehrsamt, bzw. die Pariser Tourismuszentrale verstärkt Bemühungen, den potentiellen Besuchern die Faszination der französischen Hauptstadt auch jenseits der Hauptsaison, u.a. auch im Winter nahezubringen. Paris ist zweifelsohne zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die schönste Zeit für eine Parisreise ist in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober.

Bevölkerung

Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite, „rechtes Ufer“) und einen südlichen Teil (rive gauche, „linkes Ufer“). Das administrativ zur Stadt Paris gehörende Gebiet hat 2.243.833 Einwohner (Zensus Januar 2010), in der „städtischen Siedlungszone“ (unité urbaine) leben 10.413.386 Menschen (Zensus Januar 2009) und in der gesamten Metropolregion 12.161.542 Menschen (Zensus Januar 2009).

Kriminalität

Alles in allem kann man sagen, dass die Innenstadt von Paris sicher ist. Auch die Rotlicht-Gegenden können fast problemlos nachts durchlaufen werden. Man sollte jedoch die üblichen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Taschendiebe sind natürlich allgegenwärtig. Außerdem ist es zu empfehlen, einige Vorstädte (frz.: Banlieues) im Norden und Süden zu meiden, da diese soziale Brennpunkte sind.
An Touristenorten (vor allem Sacre Coeur) warten gutaussehende afrikanische Einwanderer, die gerne mit den Damen flirten (die das genießen und sich davon auch nicht vom danebenstehenden Freund/ Mann abhalten lassen), ihnen ein Stück Garn um den Arm binden und etwas von "Glück bringen" und "Hakuna Matata" reden und anschließend von den verdutzten Männern 10 Euro verlangen.(Das kann natürlich auch Männern und Kindern/Jugendlichen passieren, die sich darauf einlassen.) Am besten ist es die Hände in die Taschen zu stecken und einfach weiterzugehen.

Küche

Das Essen in Frankreich und Paris ist weltweit bekannt für seine einmalige Qualität und den beispiellosen Geschmack. Die Pariser Küche hat eine überwältigende Auswahl an Essen, die sich von frischem Brot zu köstlichem Käse und cremiger Schokolade zu Backwaren und vielem mehr erstreckt. Es wird allerdings nicht nur die weltbekannte französische Gastronomie und der beste Wein angeboten, sondern auch andere kulinarische Köstlichkeiten aus Indien, Asien, dem Mittleren Osten und vielen anderen internationalen Küchen.

Stromspannung

In ganz Frankreich findet man Wechselstrom mit 220 Volt/ 50 Hz. Sehr selten findet man in alten Gebäuden Anlagen mit 110 Volt. Keine Sorge: Auch dann können Sie Ihre elektrischen Geräte benutzen, ohne dass diese beschädigt werden. Allerdings laufen sie dann nur mit verminderter Leistung.
Möglicherweise passen allerdings die Stecker Ihrer elektrischen Geräte nicht. Dann müssen Sie sich im Fachgeschäft (Electricité oder Quincaillerie) einen Adapter kaufen - oder einen aus der Schweiz mitbringen. Übrigens gibt es Multi-Stecker-Adapter für die Reise, die Sie fast überall in der Welt verwenden können.

Währung

Wie in fünfzehn weiteren Ländern der Europäischen Union ist der Euro in Frankreich seit 2002 die offizielle Währung, mit einer Ausnahme: Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna verwenden noch immer den CFP-Franc oder "Pazifik-Franc".

Trinkgeld

Generell ist es so, dass Rechnungen in französischen Restaurants und Cafés bereits eine Servicepauschale von 15% enthalten. Dies ist am unteren Rand der Rechnung vermerkt, bedeutet jedoch nicht, dass das Geben von Trinkgeld in Frankreich komplett untersagt ist. Wenn ihr mit dem Service und dem Essen zufrieden gewesen seid, dann dürft ihr dies gern in Form eines “pourboire” (frz. Trinkgeld) ausdrücken.
In Deutschland rundet man beim Bezahlen gern auf, in Frankreich ist diese Art von Trinkgeldgeben eher ungewöhnlich. Wenn ihr zum Beispiel in Paris essen geht, bezahlt ihr zunächst den genauen Rechnungsbetrag und lasst das Trinkgeld beim Verlassen des Restaurants einfach auf dem Tisch liegen.

Einkaufsmöglichkeiten

In Paris gibt es viele verschiedene Shoppingmöglichkeiten, ob kleine Designerläden, große weltbekannte Kaufhäuser oder ein unterirdisches Einkaufszentrum – in Paris kommt jeder auf seinen (modischen) Geschmack! Paris zählt zu den größten Modemetropolen der Welt, zweimal im Jahr findet hier die Pariser Fashion Week statt. Shoppingmöglichkeiten werdet ihr fast überall finden. Was Paris besonders macht, sind nicht nur die Shoppingadressen, sondern auch die vielen kleinen versteckten Läden, die man oft nur per Zufall entdeckt, wenn man zu Fuß durch die Pariser Viertel wie beispielsweise durch das Marais schlendert.

Nachtleben

Diskotheken und Clubs gibt es inzwischen wie Sand am Meer in Paris. Neben den altbekannten Clubs wie "Vip-Room", "Rex“, "Regin's"... etc. spriessen immer mehr kleine Clubs aus dem Boden. Im Oberkampf-Viertel transformieren sich oft Bars und Restaurants nach Mitternacht zu Nightclubs! Im Café Charbon werden dann einfach die Tische zur Seite geschoben und ein DJ mixt auf seinem Plateau House und Rn'b. Vorteil der improvisierten Nightclubs: Normalerweise kein Eintritt! Die Eintrittspreise in den bekannten Clubs sind oft erheblich (ab 10 -15 €) mit oder ohne Getränk, und manche Türsteher sind sehr wählerisch (in weiblicher Begleitung gibt es weniger Probleme).

Unterwegs in Paris

Metro und RER
Das Pariser U-Bahn- und S-Bahn-Netz ist übersichtlich und sehr dicht. Die Züge der Metro verkehren zwischen 5.30 und 1 Uhr und sind das schnellste und preiswerteste Verkehrsmittel in Paris. Ein einzelnes Ticket gilt für den gesamten Stadtbereich, einschliesslich Umsteigen. Ein (Zehnerfahrkarte) ist günstiger (11.10 Euro) als einzelne Fahrscheine (1.50 Euro). Bei der Carte Orange (Wochen- oder Monatskarte, mit Passbild, ab 16.30 Euro bzw. ab 53.50 Euro) richten sich die Tarife nach der Anzahl der (max. 5) Zonen, für die die Karte gültig ist. Die fünf Pariser S-Bahn-Linien (RER A, B, C, D, und E), innerstädtisch mit dem Metro-Netz verbunden, bedienen die Vororte, die Flughäfen, Versailles und Disney Land. Ausserhalb des Stadtzentrums gelten gestaffelte Tarife. Dort muss man das Ticket aufbewahren, um beim Verlassen der Sion die Sperre damit öffnen zu können.

Taxi
Es gibt drei Taxitarife: A gilt tagsüber, B nachts, sonntags und an Feiertagen, C für Fahrten ausserhalb des Stadtgebiets. Man muss auf dem Rücksitz Platz nehmen. Die Tarife sind im Vergleich Europäischer Grossstädte günstig. Zuschlag für Gepäck sowie für Fahren von und  zu Bahnhöfen oder Flughäfen. Das Trinkgeld sollte 10 % des Fahrpreises betragen.

Auto
In Paris sollte man seinen Wagen in einem Parkhaus abstellen. In der Stadt kommt man mit Metro und Bus schneller durch Verkehrsgewühl, entgeht der leidigen Parkplatzsuche und dem Gewirr der vielen Einbahnstrassen. Gebühren für Parkhäuser sind teuer (um 24 Euro pro 24 Stunden) - Falschparken ist noch teurer. An Parkuhren müssen Parkscheine gelöst werden (2 -3 Euro pro Stunde). Das geht nicht mehr mit Bargeld, sondern nur noch mit Chipkarten. Sonntags, feiertags und im August ist das Parken frei. Gelbe Streifen am Fahrbahnrand signalisieren Parkverbot.

Fahrrad
Paris ist keine Stadt für Radfahrer, auch wenn inzwischen einige Fahrradspuren angelegt bzw. markiert wurden, Ruhigere Stadtrandgebiete und Touren zum Bouis de Boulogne oder Bois de Vincennes sind aber angenehm, ebenso wie die Strassen und Seine Quais, die sonntags für den Verkehr gesperrt werden.

Nützliches

Rauchen
Das strikte Rauchverbot in Frankreich, zunächst auf öffentliche Gebäude, Gesundheitsinstitutionen, Schulen, Bahnhöfe etc. beschränkt, gilt seit Januar 2008 auch für Hotels, Restaurants, Cafés, Bars, Diskotheken und Kasinos, Nichtraucherzonen gibt es nicht mehr. Wie in anderen Ländern schon länger, muss man zum Rauchen nun vor die Tür. Auch in den gesamten Metro-Gängen darf nicht geraucht werden!

Paris-Visite
Die Touristenkarte Paris-Visite für ein. zwei. drei oder fünf Tage ist ein RER. Metro und Bus gültig und gewährt zusätzlich ermässigten Eintritt in einigen Museen, Preise nach Zahl der bis zu acht Tarifzonen gestaffelt.

Metro/RER «Paris Visite»
Die schnellste und praktischste Art, sich in Paris fortzubewegen, ist die Metro.