Kultur und Sehenswürdigkeiten

Paris bietet genug große und kleine Sehenswürdigkeiten, um ein Menschenleben mit deren Erkundung zu verbringen. Da nicht jeder dafür die notwendige Zeit und die notwendigen Mittel hat, gilt es gut zu planen Viele Sehenswürdigkeiten schließen bereits um 17 Uhr und der letzte Einlass ist entsprechend früher. Der Tag sollte also gut geplant und früh begonnen werden. Die Räumung durch Sicherheitspersonal kann bei entlegenen Abteilungen und oberen Etagen bereits eine Stunde vor Schließung beginnen. Dinge, die einem wichtig sind, sollte man daher nicht bis zuletzt aufschieben. Museen und historische Orte werden in Frankreich gerne und oft umgebaut, auch wegen der alten Bausubstanz. Ein Blick ins Internet ist also kurz vor der Reise hilfreich, wenn man nicht vor verschlossenen Türen stehen will.

Eiffelturm

Der Eiffelturm ist DAS Wahrzeichen von Paris (und für viele auch von Frankreich) und sollte natürlich von jedem Touristen besucht werden. Er wurde zwischen 1887 und 1889 durch Alexandre Gustave Eiffel (daher auch der Name) für die Weltausstellung gebaut. Diese fand in Paris anlässlich des 100 jährigen Jubiläums der Französischen Revolution statt. Zum Zeitpunkt der Eröffnung war es das höchste Gebäude der Welt.

Sacré-Coeur

Zuckerbäckerstil - treffender könnte man diese römisch-katholische Wallfahrtskirche auf dem Montmartre kaum beschreiben. Wunderschön mit ihren vielen Verzierungen und in strahlendem Weiß leuchtet sie über der Stadt.

Champs Elysees

Zwischen dem Place de la Concorde und dem Place Etoile mit dem Triumphbogen erstreckt sich der wohl berühmteste Boulevard von Paris. Sie zeigt, was ein echter Boulevard ist: über 70 Meter breit, an jedem Ende ein beeindruckendes Monument und entlang der Avenue des Champs Elysées Luxus pur. Hier residieren die Geschäfte der großen Luxus-Marken. Ob Parfum, Kleidung oder andere Luxusartikel, ob Louis Vitton, Mercedes-Benz oder andere: Das Paradies zum Shoppen - wer kurz zum Einkaufen nach Paris fliegt, unternimmt seine Shopping-Tour bestimmt auf diesem grand    Boulevard.

Louvre

Es war einmal ein König, der lebte in einem großen Schloss mitten in Paris. Aber das war einmal. Heute ist in diesem reisengroßen Palast zwischen dem Fluss Seine und der Rue Rivoli das größte Museum der Welt untergebracht. Und eine Pyramide aus Glas.
Das Museum ist so groß, dass ein einziger Tag zur Besichtigung nicht ausreicht und einem nach einem ganzen Tag im Louvre ganz sicher die Füße schmerzen. Im Louvre sind über 30.000 Ausstellungsstücke aus aller Welt zu bestaunen. In sieben Abteilungen können sie auf über 60.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche angeschaut werden. Jedes Jahr besuchen über 5 Millionen Menschen den Louvre.

Notre Dame

Viele Kirchen in Frankreich heißen Notre Dame. Aber Notre-Dame de Paris ist nicht irgendein Bauwerk, sondern eine der bedeutendsten Kathedralen in gesamt Europa. Hier krönte sich Napoleon Bonaparte 1804 zum Kaiser. Hier ist Frankreichs Kilomètre zéro (Referenzpunkt null für alle Entfernungsangaben in Frankreich, z.B: die Autobahnen nach Paris). Hier spielte Victor Hugos weltberühmter Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ – oftmals verfilmt und als Musical versungen.

Centre Pompidou

Das Centre Pompidou wurde vom ehemaligen Staatspräsidenten Georges Pompidou als Kulturzentrum initiiert. Entworfen wurde es von den Architekten Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini und 1977 eröffnet. Von außen wirkt das Gebäude etwas unübersichtlich... auffallend sind die vielen Rohre, Leitungen und die Rolltreppen. Die gesamte Versorgung des Gebäudes: Wasser, Strom, Rolltreppen, Belüftung etc. wurden nach außen verlegt. Das hat den Vorteil, dass im Inneren die Wände nach Belieben verschoben und gestaltet werden können.

Montmartre

Der Montmartre ist der höchste Berg in Paris. Auf seiner Spitze thront weithin sichtbar die Basilika Sacré Coeur. Der Montmartre ist die wohl meistbesuchte Attraktion von Paris. Besonders vor der Basilika Sacré Coeur und dem Place du Tertre, auf dem sich allerhand Cafés mit englischsprachigen Speisekarten finden und der ein oder andere Maler seine Kreidegemälde verkauft, ist sehr viel internationales Publikum anzutreffen.