Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gemeindehaus

Das wohl schönste Jugendstil Gebäude Prags erhebt sich en der Stelle des alten Palastes, in dem die böhmischen Könige von 1383 bis 1484 residierten. Mittelpunkt des auf einer Fläche von 4200 m2 errichteten symmetrischen, rhombusförmigen Baukörpers ist der Smetana-Saal im ersten Stock. Hier rief Tomas G. Masaryk 1918 die sogenannte Erste Republik aus, und hier wird jedes Jahr am 12. Mai mit der Aufführung von Smetanas sinfonischer Dichtung »Mein Vaterland« das Musikfestival »Prager Frühling« eröffnet.

Altstädter Ring

Hier nicht beeindruckt zu sein ist wohl unmöglich. Wie Vielfältig sind die Fassaden, wie bunt das Treiben! Vor mittelalterlichen Häusern werden Münzen geprägt und Jazz gespielt. Regelmässig gibt es hier einen Jahrmarkt, fast das ganze Jahr kann man im Freien ein Pilsner Urquell oder Budweiser trinken.

Das jüdische Viertel

Im ehemaligen Judenviertel ist allen radikalen historischen Brüchen zum Trotz bis heut eine mystische Atmosphäre spürbar. Von der blühenden Kultur jener Gemeinde, die über Jahrhunderte zu den europaweit grössten und bedeutendsten zählte, Zeugen noch fünf, mehrheitlich als Museen adaptierte Synagogen. Besondere Melancholie liegt über dem Alten Friedhof.

Kleinseitner Palastgärten

Schon zur Zeit seiner Entstehung sorgte seine exotische Bepflanzung für Aufsehen, konnte man doch hier viele mediterrane Gewächse, unter anderem die sagenhaften Tulpen aus dem Osmanenland, erstmals diesseits der Alpen blühen sehen. Das Lustschloss der Königin Anna, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt und wurde jüngst auf Hochglanz renoviert.

Botanischer Garten

Im Stadtteil Troja finden Pflanzenliebhaber ihr absolutes Eldorado. Prags Botanischer Garten zählt zu den grössten und artenreichsten in Kontinentaleuropa. Ob tropisches Gewächshaus oder mexikanische Kakteenwüste, ob historischer Weinberg, Pfingstrosenwiese oder Japanischer Garten - für Kurzweil und ständiges Staunen ist gesorgt.

Prager Burg

Sie überragt die Stadt und das Gros der anderen Sehenswürdigkeiten, ist Sitz des Staatspräsidenten, Brennpunkt der nationalen Geschichte schlechthin und ein beispielloser Schrein der Kunst, Die Rede ist von der Prager Burg - einem Wahrzeichen, das sich selbst der eiligste Gast nicht entgehen lassen darf.

Kampainsel

Die Kampa ist eine verträumte Halbinsel unterhalb der Karlsbrücke zwischen der Moldau und ihrem Seitenarm Teufelsbach. Ehemals ein Armenviertel, lockt sie heute mit zahlreichen Restaurants auf dem malerischen Platz Na Kampe, kleinen Antiquitätenläden sowie gelegentlichen Darbietungen von Szenen aus dem 17. Jh. Sehr beliebt sit der art im hinteren Teil mit toller Aussicht über die Moldau auf die Altstadt. Kleine Boote ermöglichen unerwartete Ausblicke auf das Prager »Kleine Venedig«.