Allgemeine Informationen

Lage

Wien ist die Bundeshauptstadt von Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Die Entwicklung zu einer der bedeutendsten und größten Städte Mitteleuropas verdankt Wien unter anderem seiner günstigen geografischen Lage. Die Stadt liegt zwischen den nordöstlichen Ausläufern der Alpen im nordwestlichen Bereich des Wiener Beckens. Die historische Stadt entstand ausschließlich südlich der Donau, heute erstreckt sich das Stadtgebiet beiderseits des Flusses.

Klima

Die Temperaturen unterscheiden sich also in Wien in den einzelnen Monaten recht stark voneinander. Die verschiedenen Jahreszeiten sind deutlich ausgeprägt. Bezogen auf die Temperaturen können insbesondere die Monate Juli und August als beste Reisezeit empfohlen werden, da dann die Durchschnittstemperatur mindestens 19 °C beträgt. In einigen Monaten (Januar, Februar und Dezember) liegt die Durchschnittstemperatur unter 3 °C. Dies sollten Sie bei Ihren Überlegungen zur besten Reisezeit berücksichtigen.

Bevölkerung

Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs. Im Großraum Wien leben etwa 2,4 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung. Bezogen auf seine Einwohnerzahl ist Wien die siebentgrößte Stadt der Europäischen Union sowie die zweitgrößte deutschsprachige Stadt, nach Berlin und vor Hamburg.

Kriminalität

Wien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender-Personen kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte Blicke.

  • Es ist ratsam, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Frauen ist anzuraten, beim Gang zum Frühstücksbuffet im Hotel ihre Handtaschen nicht ohne Aufsicht zurückzulassen (Diebe buchen sich gelegentlich, bestens gekleidet und ausgestattet, in der Qualitätshotellerie ein und scheinen "über jeden Verdacht erhaben").
  • Gelegentlich ziehen während der Fahrt Bettler durch U-Bahn-Garnituren. Ihnen nichts zu geben ruft keine Aggressionen hervor.
  • Insbesondere bei des Deutschen Unkundigen geben sich immer wieder Kriminelle als Polizisten in Zivil aus und weisen auf Kopiergeräten erstellte Fantasieausweise vor. Sie sind darauf aus, bei "Drogenkontrollen" an Geldbörsen und Brieftaschen heranzukommen.
  • In der U-Bahn-Passage Karlsplatz besteht ein Treffpunkt für Punker, Drogen- sowie Alkoholkranke, Menschen mit großen Hunden oder mit anderen Auffälligkeiten. Sie werden von der dortigen Polizeistation – auch mit Videokameras – überwacht und von Sozialdiensten (insbesondere der vor Ort ansässigen "Help U") betreut und sind für Passanten zumeist völlig ungefährlich. 
  • In- und ausländische Obdachlose verbreiten regelmäßig die gut gemachte Stadtzeitung Augustin. Vom Kaufpreis, 2,50 €, verbleibt 1,25 € beim Verkäufer. Das Blatt bzw. seine Verkäufer sind unterstützenswert, sofern sich diese durch einen Ausweis (Berechtigung zum Verkauf der Obdachlosenzeitung) verifizieren können.
  • Bei der Abreise aus Wien per Flug ist der übliche Zeitaufwand für die Sicherheitskontrollen zu berücksichtigen. Diese erfolgen dezentral direkt am Flugsteig. 

Küche

Die Österreichische Küche wird oft mit der Wiener Küche gleichgesetzt, jedoch bietet die traditionelle Kochkunst Österreichs viele regionale Ausprägungen, die meist im Zusammenhang mit der Kochtradition der k. u. k. Monarchie Österreich-Ungarn stehen. Neben den eigenständigen regionalen Traditionen wurde sie vor allem von Kochtraditionen aus Ungarn, Böhmen und Norditalien beeinflusst. Gerichte und Zubereitungsarten wurden oft übernommen und in die eigene Küche integriert und angepasst, als Beispiel sei hier das Gulasch genannt. International bekannt ist sie vor allem für ihre Mehl- und Süßspeisen sowie für Gerichte wie den Tafelspitz oder das Wiener Schnitzel.

Stromspannung

Die in Wien übliche Netzspannung für Haushalte (und damit auch für Ihr Hotel) beträgt 230 Volt (Wechselstrom)

Währung

In Wien gilt, wie im übrigen Österreich, der Euro.

Trinkgeld

Geben Sie 10% - 15% den Taxifahrern und Kellnern im Restaurant. Liftboys und Portiere erwarten ungefähr 0,5-1 Euro.

Einkaufsmöglichkeiten

Egal, wo in Wien Sie sich befinden - eine Einkaufsstraße ist immer in Ihrer Nähe. Am bekanntesten sind die Mariahilferstraße, die Kärntnerstraße, der Kohlmarkt und der Graben. An den Shoppingmeilen reiht sich ein Geschäft an das Nächste. Neben Filialen großer Modeketten befinden sich auch zahlreiche kleinere Geschäfte in den großteils autofreien Shoppingstraßen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit fürs Shopping in Wien, denn es gibt viele Highlights zu entdecken.

Nachtleben

Exotischer Cocktail, gute Musik und nette Bekanntschaften: Ob Club, Pub, Bar oder Beisl – Wien bei Nacht ist ebenso vielfältig wie die Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole.
Haben Sie Wien schon bei Nacht erlebt? Das sollten Sie unbedingt erlebt haben. Denn für alle, die nicht nur wegen der Kulturvielfalt nach Wien gekommen sind, bietet die Stadt an der Donau zahlreiches: Große Events wie das vierteljährliche Gayclubbing "Drama!" sind international bekannt. Die angesagten Bars im Museumsquartier sind besonders "in". Sommernächte verbringen Sie am besten im Freien: Viele Trendlokale verlegen Ihren Betrieb in den heißen Monaten in den Gastgarten. Zusätzlich laden viele verschiedene Clubs, Discos und Tanzlokale in Wien zum Tanzen ein.

Nützliches

  • In einem Wiener Kaffeehaus bestellt man niemals einen Kaffee. Man bestellt eine Melange, einen Häferlkaffee, einen Einspänner, einen kleinen oder großen Braunen, einen Cappuccino oder was auch immer, das Herz begehrt. Aber keinen Kaffee. Und schon gar nicht mit Betonung auf der ersten Silbe. Wer schon in Wien ist, sollte auch eines der traditionellen Kaffeehäuser besuchen und sich nicht einen Coffee-to-go bei einer Kette holen.
  • Auf den Rolltreppen im System der Wiener U-Bahn gilt ausnahmslos: “Rechts stehen, links gehen!” Wer sich daran nicht hält, bekommt eine ganz andere Seite des Wiener Charmes zu spüren. Es wird gedrängelt und geraunzt.
  • “Die Altstadt” zu besichtigen ist gar nicht so einfach, denn “die Altstadt” gibt es in Wien nicht. Meistens meinen Touristen den 1. Bezirk, wenn sie von “der Altstadt” sprechen. Auf diesen sollte man sich aber auf gar keinen Fall beschränken, denn auch in anderen Bezirken gibt es viele interessante Grätzel.
  • Wenn jemand, der ein Mozartkostüm trägt, etwas verkaufen möchte, ist ein gesundes Misstrauen nie fehl am Platz. Sie wollen in die Oper oder ins Konzerthaus? Dann kaufen Sie Ihre Tickets lieber am Veranstaltungsort oder einer offiziellen Kartenvorverkaufsstelle und nicht unbedingt bei Mozart.
  • Wer beim Shopping individuelle Stücke sucht, muss die großen Einkaufsstraßen wie die Kärntner Straße oder die Mariahilfer Straße verlassen. Shops von (kleinen) österreichischen Designern und Designerinnen findet man beispielsweise in der Neubaugasse, rund um den Spittelberg oder in der Siebensterngasse. Wer sich schon ein bisschen auskennt, merkt: Im 7. Bezirk kann man gut einkaufen.

Wien-Karte
Noch attraktiver erleben Sie Wien mit dieser Karte, die Ihnen nebst freier Fahrt auf Strassenbahn, Bus, U- und Schnellbahn viele Preisvorteile - u.a. in Museen, Geschäften, Cafés und Restaurants - bietet. Gültig für 1 Erwachsenen und 1 Kind unter 15 Jahren, während 72 Stunden. CHF 27.– pro Person.